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Kiffer

Bildnachweis: Pixabay/CC0 Public Domain

Laut einer neuen Studie der University of Toronto Scarborough sind Kiffer nicht so faul und unmotiviert, wie Stereotypen vermuten lassen.

Die von der Zeitschrift veröffentlichte Studie Sozialpsychologie und Persönlichkeitswissenschaftenbefragte chronische Cannabiskonsumenten, um herauszufinden, welche Auswirkungen ein High auf ihr tägliches Leben hat.

„Es gibt ein Klischee, dass chronische Cannabiskonsumenten irgendwie faul oder unproduktiv sind“, sagt Michael Inzlicht, Professor an der Psychologieabteilung der University of Toronto, der die Studie leitete.

„Wir haben herausgefunden, dass dies nicht der Fall ist: Ihr Verhalten kann sich ein wenig ändern, während sie high sind, aber unsere Beweise zeigen, dass sie überhaupt nicht faul sind oder es ihnen an Motivation mangelt.“

Die Forscher befragten 260 chronische Konsumenten (diejenigen, die mindestens dreimal pro Woche oder öfter Cannabis konsumieren), die regelmäßig Nachrichten über eine App mit der Frage erhielten, ob sie high seien. Anschließend wurden die Teilnehmer nach ihrem emotionalen Zustand, ihrem Motivationsniveau, ihrer Bereitschaft, sich anzustrengen, und ihrer Selbstregulierung befragt.

Der interessanteste Befund betrifft laut Inzlicht die Motivation.

Die Forscher untersuchten die Bereitschaft der Teilnehmer, sich anzustrengen, um eine Aufgabe zu erledigen, während sie high waren. Sie fanden heraus, dass die Teilnehmer bereit und motiviert waren, die gleichen Anstrengungen zu unternehmen, wenn sie high waren, wie wenn sie nicht high waren.

Frühere Untersuchungen haben gemischte Ergebnisse gezeigt, wenn es um den chronischen Cannabiskonsum und die Motivation geht. Inzlicht stellt fest, dass ein Großteil davon auf begrenzten experimentellen Designs beruhte, die Unterschiede zwischen Cannabiskonsumenten und Nichtkonsumenten, wie etwa Unterschiede in der Persönlichkeit, der psychischen Gesundheit oder dem Konsum anderer psychoaktiver Substanzen, nicht berücksichtigten. Er sagt, diese Studie habe sich stattdessen mit dem chronischen Cannabiskonsum befasst, während die Teilnehmer aktiv high waren, und dabei auch diese bereits bestehenden Unterschiede berücksichtigt.

Emotionen, Selbstregulierung und „Kater“

Die Forscher fanden heraus, dass ein Rausch tatsächlich zu einer verminderten Selbstregulation führt, was eine wichtige Eigenschaft für die Fähigkeit ist, Aufgaben zu erledigen. Sie fanden heraus, dass der Konsum von Alkohol bei chronischen Trinkern Auswirkungen auf bestimmte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit der Selbstregulierung hat, beispielsweise darauf, impulsiver, weniger nachdenklich und weniger ordentlich zu sein.

„Diese Dinge können jemanden daran hindern, seine Aufgaben zu erledigen, aber wir haben nicht festgestellt, dass er dadurch weniger fleißig, verantwortungsbewusst oder weniger konzentrationsfähig ist“, sagt Inzlicht.

Sie fanden auch heraus, dass chronische Cannabiskonsumenten bei hoher Wirkung eine Zunahme positiver Emotionen wie Ehrfurcht und Dankbarkeit und eine Verringerung einiger negativer Emotionen wie Angst und Furcht verspüren. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass diejenigen, die häufig high werden und am häufigsten Drogen konsumieren, negativere Emotionen verspüren, wenn sie high und nüchtern sind.

Die Forscher fanden keine Hinweise auf einen „Gras-Kater“, was bedeutet, dass chronische Konsumenten am Tag nach dem Konsum keinen Leistungsabfall (Emotion oder Motivation) verspürten.

Neue Grenzen für die Cannabisforschung

Aufgrund des rechtlichen Status war es in der Vergangenheit schwierig, die Auswirkungen des täglichen Cannabiskonsums zu untersuchen, und die meisten Untersuchungen konzentrierten sich tendenziell nur auf die negativen Aspekte, um den Konsum zu reduzieren. Jetzt, da Cannabis in Kanada legal ist, ist es seiner Meinung nach viel einfacher zu untersuchen und er geht davon aus, dass weitere Untersuchungen zu den Risiken und möglichen positiven Auswirkungen durchgeführt werden.

„In der Vergangenheit konzentrierte sich die Cannabisliteratur stark auf die negativen medizinischen Folgen des chronischen Konsums“, sagt Inzlicht, der das Work and Play Lab leitet, das Forschungen zu Selbstkontrolle, Motivation und Empathie sowie zu sozialen Medien durchführt . digitale Geräte und Freizeit-Cannabiskonsum.

„Ein Teil der Motivation für diese Studie besteht darin, einen neutralen und klarsichtigen Ansatz zu verfolgen, um zu sehen, wie sich Cannabis auf chronische Konsumenten in ihrem täglichen Leben auswirkt.“

Inzlicht sagt, diese Studie sei keine Bestätigung des übermäßigen Cannabiskonsums und fügt hinzu, dass es zahlreiche Untersuchungen gebe, die die mit übermäßigem Konsum verbundenen Risiken, insbesondere bei Jugendlichen, hervorheben.

Stattdessen stützt es sich auf Daten von Statistics Canada, aus denen hervorgeht, dass fast jeder zehnte kanadische Erwachsene regelmäßig Cannabis konsumiert und aus allen Gesellschaftsschichten stammt. Cannabis ist nach Koffein, Alkohol und Tabak auch die am vierthäufigsten konsumierte Freizeitdroge. Doch trotz der wachsenden rechtlichen und gesellschaftlichen Akzeptanz ist relativ wenig über die Alltagserfahrungen regelmäßiger Nutzer bekannt.

„Unsere Daten deuten darauf hin, dass man sowohl fleißig als auch motiviert und ein chronischer Cannabiskonsument sein kann.“

Mehr Informationen:
Michael Inzlicht et al., Chronischer Cannabiskonsum im täglichen Leben: emotionale, motivierende und selbstregulierende Auswirkungen von häufigem Cannabiskonsum, Sozialpsychologie und Persönlichkeitswissenschaften (2024). DOI: 10.1177/19485506241245744

Zur Verfügung gestellt von der University of Toronto

Zitat: In Rauch aufgelöst: Neue Studie legt nahe, dass es an der Zeit ist, lang gehegte Stereotypen über Kiffer aufzugeben (26. April 2024), abgerufen am 27. April 2024 von https://phys.org/news/2024-04-ditch -held-stereotypes- stoners.html

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By rb8jg

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